Forschung & Entwicklung

Die 100 % Energiewende ist eine Generationenaufgabe für unsere Gesellschaft. Deshalb beteiligt sich FENECON aktiv an Forschungs- und Entwicklungsprojekten.

EASY-RES

Enable Ancillary Services by Renewable Energy Sources

Im Rahmen des EASY-RES-Projekts soll erforscht werden, wie die Versorgungssicherheit mit elektrischer Energie erhalten werden kann, während sich die Energieerzeugung von konventionellen Kraftwerken hin zu 100 % erneuerbaren Energien wendet. Dieser Wandel wird auch große Auswirkungen auf die Umwelt haben und zur Lösung der globalen Herausforderungen im Bereich Klima und Energie beitragen.

Am EASY-RES-Projekt beteiligen sich ausgewählte Partner aus sechs EU-Ländern. Zum Konsortium zählen neben FENECON fünf Universitäten (Passau, Thessaloniki, Sevilla, Delft und Lancaster), drei Energieversorger (Stadtwerke Landau a. d. Isar, Stadtwerk Haßfurt und Elektro Gorenjska aus der Slowakei), der Netzbetreiber ADMIE aus Griechenland und das Zentrum Digitalisierung.Bayern.

FENECON wird technisches Fachwissen über das Batterieverhalten unter stationären und transienten Bedingungen sowie zu den Regelungsalgorithmen beitragen. Darüber hinaus werden wir uns an der Entwicklung von neuen Systemdienstleistungen durch Speichersysteme beteiligen und die erforderlichen Speichergeräte in den Labortests bereitstellen. Als Basis für das Energiemanagement dient das von FENECON initiierte Open Source Energiemanagement OpenEMS (www.openems.io), das im Rahmen des Projektes weiterentwickelt wird.

Mehr Informationen: http://www.easyres-project.eu/

EMSIG

Energiemanagementsystem für integrierte Geschäftsmodelle

Verteilte Stromspeichersysteme können einen großen Beitrag zur Energiewende leisten. Die derzeit verwendeten Betriebsweisen bieten aber meist nur naive Strategien, die ausschließlich die momentane Situation hinter dem Stromzähler berücksichtigen. Ziel des Projektes ist es, durch integrierte Geschäftsmodelle das große Potential von Speichern sowohl für den Endnutzer als auch den Verteilnetzbetreiber (VNB) zu erschließen. Dazu werden innovative Be- und Entladealgorithmen entwickelt, die die Eigennnutzung von Solarenergie und die Steuerung variabler Lasten optimieren. Durch "Pooling" der verteilten Speicherflexibilität wird außerdem die Teilnahme am Energiemarkt ermöglicht. Zudem wird eine Open-Data-Plattform für anonymisierte Energiedaten erstellt, um diese für Forschungszwecke öffentlich zugänglich zu machen. Basis des Projektes ist das Open-Source Energiemanagementsystem OpenEMS (www.openems.io), das im Rahmen des Projektes weiterentwickelt wird.

BloGPV

Blockchainbasierter, verteiter Großspeicher für PV-Anlagenbetreiber

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Mehr Informationen: https://blogpv.net/

2nd Life Batteriespeicher

2nd Life Batteriespeicher

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung eines Controlling- und Maintenance Systems zur Verzögerung nicht linearer Alterungsprozesse von 2nd-Life-Batterien in stationären Speichersystemen, um durch die verlängerte Nutzungszeit eine wirtschaftlich interessante Anwendung dieser Systeme zu ermöglichen. Im Rahmen des Projektes wird ein Hybridspeicher-Prototyp aus Kombination von 1st- und 2nd-Life Traktionsbatteriepaketen aus auf Elektrofahrzeugen entstehen.

 Zum Partner zählen neben FENECON die Firma BEDM GmbH und das Technologiezentrum Energie (TZE) der Hochschule Landshut.

 FENECON ist zuständig für Entwicklung der Systemintegration der Traktionsbatterien, einschließlich der intelligenten und flexiblen Leistungselektronik des 2nd-Life-Hybrid-Speichers. Im Anschluss an dieses Forschungsvorhaben strebt die FENECON eine Vermarktung dieser Speicherlösung inkl. der damit verbundenen Dienstleistung an.


MEMAP

Multi-Energie Management und Aggregations-Plattform

Das Kernziel des MEMAP-Projekts ist die Entwicklung und Erprobung einer offenen Aggregationsplattform. Die Plattform soll mehrere Gebäude bzw. deren lokale EMS zusammenschließen, um Synergieeffekte der verschiedenen Bedarfs- und Produktionsprofile auszunutzen. Benutzer sollen mit Hilfe von intuitiven Benutzeroberflächen in diesen Prozess eingebunden werden. Ein Simulationsframework zum Testen der Plattform soll erweitert werden, um den komplexen Planungsprozess zu unterstützen. Das MEMAP Projekt setzt dabei auf den Einsatz des etablierten Building Information Model (BIM) Standards.

Am MEMAP Projekt sind neben der FENECON die Firmen Holsten Systems GmbH , Sauter-Cumulus GmbH , IBDM GmbH sowie die Forschungseinrichtungen fortiss GmbH, TUM MSE Energy Efficient and Smart Cities und das Zentrum Digitalisierung.Bayern beteiligt.

FENECON bringt Erfahrungen im Bereich Projektentwicklung und –realisierung sowie Virtuelle Kraftwerke ein. FENECON beteiligt sich bei der Erarbeitung der Anforderung, Entwicklung und Bewertung von Geschäftsmodelle, der Systemanalyse und der der Entwicklung der Softwareplattform.

Mehr Informationen: http://memap.fortiss.org

OpenEMS

Open Source Energy Management System

OpenEMS ist eine modulare Plattform für Energiemanagement-Anwendungen. Das System wurde entwickelt zur Steuerung, Überwachung und Integration von Energiespeichersystemen mit erneuerbaren Energieerzeugern und ergänzenden Geräten und Diensten. Die Software wird als Open-Source veröffentlicht.

Der Quellcode ist verfügbar unter http://openems.io.

S6ET

Spatial Screening for Small Storage Systems to Solve the Energy Transition

Das interdisziplinäre Vorhaben S6ET fokussiert auf die Integration von Energiespeichern in dezentrale Versorgungskonzepte. Vorhabenziel ist es, eine raumzeitliche und netztechnische Modellierung zu entwickeln, die es ermöglicht, gezielt nach optimalen Standorten für unterschiedliche Speicherlösungen (Strom, Wärme, Gas) zu erörtern und über eine Browseranwendung zur Verfügung gestellt wird.
S6ET verfolgt einen regionalen dezentralen Ansatz und versucht durch die Ergebnisse einen Beitrag zur weiteren Gestaltung der Energiewende in Richtung Nachhaltigkeit zu leisten.

Am S6ET Projekt sind neben der FENECON die Technische Hochschule Deggendorf, MicroPyros GmbH und Aross 3D GmbH beteiligt.

FENECON wird die Ergebnisse von S6ET bei der strategischen Standortanalyse für marktreife Akkumulatoren, Stromtankstellen und E-Mobile verwenden.